Skip to main content

Meine Arbeit bewegt sich zwischen Klang, Raum und Geist. Ausgangspunkt sind oft reduzierte elektronische Strukturen, die weniger als musikalische Erzählung verstanden werden, sondern als Zustand. Wiederholung, Materialität und minimale Verschiebungen erzeugen eine Präsenz, in der sich (zeitliche) Wahrnehmung verändert.

Ich arbeite mit Fragmenten: klanglichen, visuellen und textlichen. Unterschiedliche Materialien und Bedeutungsebenen werden zu in sich geschlossenen Ordnungen gefügt. Typografische Listen, Erinnerungsreste und Textarbeit stehen nebeneinander. 

Prozesse bleiben sichtbar, Materialien dürfen roh wirken, Entscheidungen (Improvisationen) hörbar.
Brüche und Gebrauchsspuren sind kein Kommentar, sondern Teil der Form. Club, Bühne und Ausstellungsraum werden nicht getrennt gedacht. Sie sind unterschiedliche Kontexte für dieselbe Praxis, in der Strenge und Offenheit zusammenfallen.

Die Arbeit bewegt sich zwischen Improvisation und Komposition und zielt auf einen Zustand, der sich aus
Zeit, Wiederholung, formalen Setzungen ergibt.